Prosa

Viktorija Božina: Turbo-Folk

Viktorija Božina gehört zu jenen hoffnungsvollen jungen AutorInnen, die das Lit Link Festival immer wieder ins Programm aufnimmt und zu affirmieren versucht. Sie wurde 1990 in Zadar geboren, wo sie heute Kroatische Sprache und Literatur studiert. Sie hat in den USA gelebt und dort ein Informatikstudium absolviert. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in diversen Zeitschriften und hat 2018 mit dem Roman „Turbofolk“ debütiert. Autobiografisch inspiriert, erzählt er auch von Amerikaerfahrungen, spielt aber hauptsächlich im halburbanen-halbruralen Ambiente der dalmatischen Mondlandschaft (Benkovac und Umgebung) und im Umfeld der Turbofolksubkultur, die in der Generation der Autorin eine so wichtige Rolle spielt, aber bisher kaum literarische Spuren hinterlassen hat.



 

Auszug aus dem Roman „Turbo-folk“.

Aus dem Kroatischen von Klaus Detlef Olof.  

 

 

Ich ging zum Turbo-folk und wartete, dass Krešo mich vögelt ... Das war alles, sonst gab es nichts zum Leben. Während ich mir schon wie tot vorkam und als hätte ich mich zu den Klängen des Turbo-folk selbst begraben, war ich für die anderen erst recht lebendig geworden.

Ich gab Runden aus, breitete die Arme aus, völlig uncool und ohne den geringsten Verstand zwischen den Beinen. Mit Krešo von einem Samstag zum anderen, ein Freitag kam auch mal vor, ganz wie in den guten alten Zeiten. Die übrigen Tage waren für seine anderen Kunden reserviert, aber an den Tagen konnte ich sowieso keine Fahrgelegenheit vom Dorf bis Benkovac auftreiben. Erwähnen wir auch, dass die fickodromischen Wachholderbüsche freitags und samstags abends bei weitem reizvoller waren. Aus welchem Grund, weiß der Teufel.

Ich brauchte dieses Verausgaben, aber mit Krešo war es irgendwie noch immer am leichtesten und angenehmsten. Da Benkovac eine kleine Stadt war, würde das Herumvögeln mit mehreren von ihnen rasch auch meinen Leuten zu Hause zu Ohren kommen, was sie und ich überhaupt nicht gebrauchen konnten. Deshalb hatte ich ihn genommen, der auf völlig unerklärliche Weise ein sehr diskreter Typ war, zumindest in meinem Fall. Oder war das die Finte, mit der er seine ständige Kundschaft bei der stange hielt, ich weiß es nicht. Ein wenig macht mich der Gedanke traurig, dass ich mit derselben Figur schon seit der Mittelschule ficke. Der Winter ist lang, wie meine Mutter zu sagen pflegt. Und zwar zu recht.

Cvita, Lilja und ich stürzten uns heftig in das Benkovacer Nachtleben. Es kam der zwölfte Monat, und bald mussten alle Studenten wieder da sein, die ihre Elternhäuser und ihre Familien zurückgelassen hatten, bald mussten sich Vergangenheit und Gegenwart begegnen, alle auf demselben Podium in der Margarita zu den Klängen von Turbo-folk. Es waren nur wenige Wochen vergangen, aber ich wusste selbst nicht mehr, wer ich bin und was ich bin. Bald ertappte ich mich dabei, wie ich auf YouTube Songs suchte wie Mešaj, mala und Plačem, mišu moj und was immer gespielt wurde in diesem Dachsbau. Das Geld floss dahin, und ich wurde des Ganzen langsam überdrüssig. Meine Mutter sah mich scheel an, auch mein Vater und mein Bruder. Aber sie wussten, dass ich in gut einem Monat aus dem Haus gehe, und setzten mir nicht allzu sehr zu. Was sie nicht wussten, war, dass mich die Verwandten aus Amerika wieder zu sich eingeladen hatten, und das schon zu den Weihnachtstagen, als ich in meiner wüsten Turbo-folk-Saison noch total unentschlossen war. Alles das verschwieg ich vor meinen Leuten, in der Meinung, dass ihnen kein Kopfweh macht, was sie nicht wissen.

Aber hier irgendwo fing mein Kopfweh an. Es war die erste Woche im zwölften Monat, und meine Mensis war um eine Woche und drei Tage verspätet. Meine Nerven knallten bei jeder Kleinigkeit durch, und ich hatte schon beschlossen, dass mich Benkovac und Krešo diesen Freitag nicht sehen werden, und schon gar nicht am Samstag. Zu meiner Überraschung blieb auch Cvitas Anruf am darauffolgenden Samstag aus. Sonst meldete sie sich immer schon gegen zwei, aber jetzt kam überhaupt nichts von ihr. Ich ließ mich von der Bura zu ihrem Haus wehen, linste durch das beschlagene Fenster in ihre Küche und sah, wie sie mit übergeschlagenen Beinen am Herd saß und zitterte und dabei Zug um Zug aus ihrer dünnen Zigarette sog. Ich läutete zweimal und stürzte hinein wie eine Erscheinung.

– Mein Gott, du bist das, was klingelst du, komm rein! Wo warst du bis jetzt? – rief sie.

– Ach, was weiß ich, du hast nicht angerufen ... Ich würde heute Abend nicht ausgehen, informierte ich sie mit flehendem Ton. Sie wusste, worum es sich handelte, denn ich hatte ihr schon etwas angedeutet.

– Ich habe auch keine Lust, bei Gott nicht, nirgends hin – bestätigte sie und nahm wieder ihre ursprüngliche Pose am Herd ein.

Ein wackliger Küchenstuhl, an die Holzverkleidung der Wand gelehnt, die von den Atemstößen des Holzherdes gefärbt war, ein schmieriges Tischtuch, das von den Bunt- und Filzstiften von Cvitas kleineren Schwestern und Brüdern bekritzelt war, eine Zweiliterflasche mit noch etwas Wein am Boden und einem Glas daneben, das auf Cvitas Vater wartete, dass er aus dem Steinbruch kommen sollte, dazu das Wasser im Henkelkrug, die Geschirrspüle mit dem eingeräumten sauberen Geschirr, die Pfanne mit dem Öl, die an der Fensterwand abkühlte, das Surren des Kühlschranks und des Fernsehers aus dem Zimmer, das Knistern des Feuers und Cvitas Hand mit der Slim-Zigarette als elegantester Teil dieser Inszenierung. Ich setzte mich auf den Stuhl ihr gegenüber und wartete, dass sie etwas sagen sollte. Ich wusste, dass irgendwas nicht stimmte. Bevor sie noch einen Ton herausgebracht hatte, kam ihr Bruder Joso in die Küche gestürzt.

– Was willst du denn hier, du hast mir gerade noch gefehlt – schrie sie ihn an.

– Und wieso nicht, ist das hier nicht auch mein Haus – gab im selben Maß zurück.

Cvita fing erregt zu zittern an. Dann erhob sie sich und setzte Kaffeewasser auf, obwohl es schon auf die Nacht zuging. Joso platzierte sich an der anderen Tischseite und steckte sich eine Zigarette an. Gerade in dieser Vorweihnachtszeit hatte er angefangen, die halbe Schicht zu arbeiten, denn die Schlepper mit den Steinen verließen den Steinbruch immer seltener. Zu Weihnachten brauchte keiner Steine. Schon mit dem Frühling ist wieder alles beim Alten. Sie hätten ihn überhaupt nicht behalten, wäre da nicht ein Verwandter mütterlicherseits gewesen, aber ein Hand wäscht die andere, du kennst die Situation, ich dir, du mir, der Kleine ist in Ordnung, soll er arbeiten.

– Amelka, und wann heiratest du? – kam Joso mit seiner Frage, die ich genauso oft gehört hatte, wie meine Mutter im Winter sagte „der Winter ist lang“. Ich gab keine Antwort, und er fuhr fort – Ich frage ja nur, Gott nochmal, ich weiß nicht, ob ich dich jemals mit einem Typen gesehen habe, oder bist du so eine Lesbe und machst mit Frauen ... bevor ich irgendwas sagen konnte, ging Cvita schon auf ihn los.

– Was geht dich das an, Menschenskind, was interessiert dich das, geh dich brausen!

– Ach wirklich, Gott nochmal, wer hat dich überhaupt gefragt, was mischt du dich ... versuchte er sie zum Schweigen zu bringen, umsonst.

– Geh dich brausen, hab ich gesagt! Was kommst du überhaupt her, mir auf den Nerven herumzutrampeln, los, verschwinde, raus hier, oder ich zertrete dir den Kopf wie einer giftigen Natter. Raus! – schrie sie außer sich. Etwas stimmte jedenfalls nicht. Schon drückte Joso seine Zigarette aus und ging zur Tür. Offensichtlich kannte er Cvita, wenn sie wütend wurde.

– Gott nochmal, bist du noch normal, du bist ja krank im Kopf, was zum Teufel schreist du hier herum? Du bist ja total verrückt geworden ... – murmelte er beim Hinausgehen.

– Los, los, verschwinde schon, verzieh dich endlich, hab ich gesagt, willst du bis morgen warten? verabschiedete sie mit Worten, während er laut die Eingangstür zuschlug – e, e, so, so, so, schlag auch die vom Hof zu, damit die Bura sie nicht den ganzen Tag, die ganze Nacht zuschläögt und mir auf die Nerven geht! – gab sie ihm noch die letzten Anweisungen mit. Seine Antwort wurde von derselben Bura zerrissen, aber die Hoftür machte er doch hinter sich zu. Was ist mit dir, Cvita ...

– Was ist mit dir, was schreist du ihn so an, er hat doch gar nichts gesagt, sagte ich nach dieser Szene.

– Gar nichts, meine Amela? Gar nichts? Bis hier hin hab ich die Frage, und wann heiratest du. Bei allen Heiligen! Wann heiratest du ... Ist eine Frau nur dazu da um zu heiraten, um Kinder zu kriegen, und dann, wen kümmert sie? Bis hier hin steht mir das, geh mir doch ab! – sie klopfte sich mit der Hand auf den Kopf – Mich ekelt das alles an, die verdammte Scheiße, alles!

– Was war los? – ich ahnte schon, dass das, was sie sagte, nicht unbedingt die direkteste Antwort war. Sie schimpfte mehr als sonst, und dafür musste es einen guten Grund geben. Sie sah mich einen Augenblick an, nahm eine neue Zigarette, ihre Augen füllten sich mit Tränen, sie zitterte und presste durch die Zähne:

– Wie sollte es auch nicht ... Zuerst hör ich von dir, dass du Angst hast schwanger zu sein, und dann seh ich, dass auch ich spät dran bin, verdammte Scheiße, und das länger als bei dir, ich hab mir nichts dabei gedacht, verdammt soll ich sein, wenn ich das habe! Mich ekelt das alles an. Dieser Volltrottel ... Jetzt kommt mir das alles in den Kopf. Als wir damals da waren, als ihr, du und Lilja, im Margo geblieben seid, sind wir zwei zu den Wacholderbüschen und nachdem er, dieser Volltrottel, der ja nichts anderes ist als ein Volltrottel, auf die Schnelle nur ein bisschen, da vergisst er ihn rauszuziehen. Und sagt noch zu mir: ich hab vergessen ... Stell dir das vor. Er hat vergessen! Ich reg mich voll auf! Aber gut, denk ich, wird nicht gleich beim ersten Mal, hat eben vergessen, den Rückwärtsgang einzulegen, mein Gott, passiert halt. Und vergess das Ganze, mein Gott. Und dann erzählst du mir, dass es sich bei dir verspätet, und dann ... sie kehrte unter heftigen Zügen an der Zigarette an den Anfang ihrer Beichte zurück – Ich bring ihn um, ehrlich, ich bring ihn um, wenn er mir das angetan hat. Ich bring ihn um! – schluchzte sie in ihre Hände, ganz auf die Knie zusammengesunken.

Ich blieb bei ihr beim bittersten und längsten Kaffee in diesem Winter, weit bis nach zehn an diesem Abend, als ihre Leute kamen. Wir haben nicht viel geredet, wir haben nur ins Leere gestarrt. Obwohl Cvita schon drei Jahre einen Freund hatte, wäre ihr nie in den Sinn gekommen so bald zu heiraten. Sie wusste, dass sie erst zweiundzwanzig war und dass das zu früh ist für ein Leben in Gemeinschaft. Seit sie in Benkovac keine Stelle mehr hatte, wartete sie auf den Beginn der Saison wie eine Frostbeule auf die Sonne und hoffte auf Überraschungen, die vielleicht mit dem Sommer kommen würden, wenn sie aus dem Dorf weg konnte. Ungeachtet ihrer festen Verbindung flüsterte ihr etwas zu, dass es noch ein Leben zu leben gilt vor dem Entschluss zu Ehe, Kinder und Familie. Deshalb verabredeten wir, dass wir am nächsten Freitag, wenn es am wenigsten Weibsen im Wartezimmer gibt, zum Gynäkologen nach Benkovac gehen und feststellen, woran wir sind.

 

o nama

Eva Simčić pobjednica je nagrade "Sedmica & Kritična masa" (6.izdanje)

Pobjednica književne nagrade "Sedmica & Kritična masa" za mlade prozaiste je Eva Simčić (1990.) Nagrađena priča ''Maksimalizam.” neobična je i dinamična priča je o tri stana, dva grada i puno predmeta. I analitično i relaksirano, s dozom humora, na književno svjež način autorica je ispričala pamtljivu priču na temu gomilanja stvari, temu u kojoj se svi možemo barem malo prepoznati, unatoč sve većoj popularnosti minimalizma. U užem izboru nagrade, osim nagrađene Simčić, bile su Ivana Butigan, Paula Ćaćić, Marija Dejanović, Ivana Grbeša, Ljiljana Logar i Lucija Švaljek.
Ovo je bio šesti nagradni natječaj koji raspisuje Kritična masa, a partner nagrade bio je cafe-bar Sedmica (Kačićeva 7, Zagreb). Nagrada se sastoji od plakete i novčanog iznosa (5.000 kuna bruto). U žiriju nagrade bile su članice redakcije Viktorija Božina i Ilijana Marin, te vanjski članovi Branko Maleš i Damir Karakaš.

o nama

Natječaj ''Sedmica & Kritična masa'' - uži izbor

Nakon šireg izbora slijedi uži izbor nagrade ''Sedmica & Kritična masa'' za mlade prozne autore. Pročitajte tko su sedmero odabranih.

proza

Hana Kunić: Vidjela sam to

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR

Hana Kunić (Varaždin, 1994.) završila je varaždinsku Prvu gimnaziju nakon koje upisuje studij Glume i lutkarstva na Akademiji za umjetnost i kulturu u Osijeku, gdje je magistrirala 2017. godine. Kao Erasmus+ studentica studirala je Glumu i na Faculty of Theatre and Television u Cluj-Napoci u Rumunjskoj. Glumica je pretežno na kazališnim (HNK Varaždin, Kazalište Mala scena Zagreb, Umjetnička organizacija VRUM, Kazalište Lutonjica Toporko), a povremeno i na filmskim i radijskim projektima. Kao dramska pedagoginja djeluje u Kazališnom studiju mladih varaždinskog HNK i u romskom naselju Kuršanec u sklopu projekta Studija Pangolin. Pisanjem se bavi od osnovne škole – sudjelovala je na državnim natjecanjima LiDraNo (2010. i 2012.), izdala je zbirku poezije „Rika“ (2018.), njena prva drama „Plavo i veliko“ izvedena je na Radiju Sova (2019.), a njen prvi dječji dramski tekst „Ah, ta lektira, ne da mi mira“ postavljen je na scenu lutkarskog Kazališta Lutonjica Toporko (2021.). Suosnivačica je Umjetničke organizacije Favela. Živi u Zagrebu, puno se sunča i alergična je na banalnost.

proza

Saša Vengust: Loša kob

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR

Saša Vengust (Zagreb, 1988.) završio je školovanje kao maturant II. opće gimnazije. Nakon toga je naizmjence malo radio u videoteci, malo brljao na Filozofskom fakultetu po studijima filozofije, sociologije i komparativne književnosti. U naglom i iznenadnom preokretu, zaposlio se u Hladnjači i veletržnici Zagreb kao komercijalist u veleprodaji voća i povrća. Trenutačno traži posao, preuređuje kuću, savladava 3D printanje, boja minijature, uveseljava suprugu i ostale ukućane sviranjem električne gitare te redovito ide na pub kvizove da se malo makne iz kuće.

proza

Sheila Heti: Majčinstvo

Sheila Heti (1976.) jedna je od najistaknutijih kanadskih autorica svoje generacije. Studirala je dramsko pisanje, povijest umjetnosti i filozofiju. Piše romane, kratke priče, dramske tekstove i knjige za djecu. U brojnim utjecajnim medijima objavljuje književne kritike i intervjue s piscima i umjetnicima. Bestseleri How Should a Person Be? i Women in Clothes priskrbili su joj status književne zvijezde. New York Times uvrstio ju je na popis najutjecajnijih svjetskih književnica koje će odrediti način pisanja i čitanja knjiga u 21. stoljeću, a roman Majčinstvo našao se na njihovoj ljestvici najboljih knjiga 2018. godine. Hvalospjevima su se pridružili i časopisi New Yorker, Times Literary Supplement, Chicago Tribune, Vulture, Financial Times i mnogih drugi koji su je proglasili knjigom godine. Majčinstvo je tako ubrzo nakon objavljivanja postao kultni roman. Sheila Heti živi u Torontu, a njezina su djela prevedena na više od dvadeset jezika.

poezija

Selma Asotić: Izbor iz poezije

Selma Asotić je pjesnikinja. Završila je magistarski studij iz poezije na sveučilištu Boston University 2019. godine. Dobitnica je stipendije Robert Pinsky Global Fellowship i druge nagrade na književnom natječaju Brett Elizabeth Jenkins Poetry Prize. Nominirana je za nagradu Puschcart za pjesmu ''Nana'', a 2021. uvrštena je među polufinaliste/kinje nagrade 92Y Discovery Poetry Prize. Pjesme i eseje na engleskom i bhsc jeziku objavljivala je u domaćim i međunarodnim književnim časopisima.

proza

Ines Kosturin: Izbor iz poezije

Ines Kosturin (1990., Zagreb) rodom je iz Petrinje, gdje pohađa osnovnu i srednju školu (smjer opća gimnazija). Nakon toga u istom gradu upisuje Učiteljski fakultet, gdje je i diplomirala 2015. godine te stekla zvanje magistre primarnog obrazovanja. Pisanjem se bavi od mladosti, a 2014. izdaje svoju prvu samostalnu zbirku poezije, ''Papirno more''. Krajem 2020. izdaje drugu samostalnu zbirku poezije, ''Herbarij''. Pjesme objavljuje kako u domaćim, tako i u internacionalnim (regionalno i šire) zbornicima i časopisima. Na međunarodnom natječaju Concorso internazionale di poesia e teatro Castello di Duino 2018. osvaja treću nagradu. Poeziju uglavnom piše na hrvatskom i engleskom jeziku.

proza

Luka Ivković: Sat

Luka Ivković (1999., Šibenik) je student agroekologije na Agronomskom fakultetu u Zagrebu. Do sada je objavljivao u časopisu Kvaka, Kritična masa, Strane, ušao u širi izbor za Prozak 2018., uvršten u zbornik Rukopisi 43.

poezija

Bojana Guberac: Izbor iz poezije

Bojana Guberac (1991., Vukovar) odrasla je na Sušaku u Rijeci, a trenutno živi u Zagrebu. U svijet novinarstva ulazi kao kolumnistica za Kvarner News, a radijske korake započinje na Radio Sovi. Radila je kao novinarka na Radio Rijeci, u Novom listu, na Kanalu Ri te Ri portalu. Trenutno radi kao slobodna novinarka te piše za portale Lupiga, CroL te Žene i mediji. Piše pjesme od osnovne škole, ali o poeziji ozbiljnije promišlja od 2014. godine kada je pohađala radionice poezije CeKaPe-a s Julijanom Plenčom i Andreom Žicom Paskučijem pod mentorstvom pjesnikinje Kristine Posilović. 2015. godine imala je prvu samostalnu izložbu poezije o kojoj Posilović piše: ''Primarni zadatak vizualne poezije jest da poeziju učini vidljivom, tj. da probudi kod primatelja svijest o jeziku kao materiji koja se može oblikovati. Stoga Guberac pred primatelje postavlja zahtjevan zadatak, a taj je da pokušaju pjesmu obuhvatiti sa svih strana u prostoru, da ju pokušaju doživjeti kao objekt. Mada pjesnički tekst u ovom slučaju primamo vizualno, materijal te poezije je dalje jezik.'' Njezine pjesme objavljivane su u časopisima, a ove godine njezina je poezija predstavljena na Vrisku – riječkom festivalu autora i sajmu knjiga.

proza

Iva Sopka: Plišane lisice

Iva Sopka (1987., Vrbas) objavila je više kratkih priča od kojih su najznačajnije objavljene u izboru za književnu nagradu Večernjeg lista “Ranko Marinković” 2011. godine, Zarezovog i Algoritmovog književnog natječaja Prozak 2015. godine, nagrade “Sedmica & Kritična Masa” 2016., 2017. i 2019. godine, natječaja za kratku priču Gradske knjižnice Samobor 2016. godine te natječaja za kratku priču 2016. godine Broda knjižare – broda kulture. Osvojila je drugo mjesto na KSET-ovom natječaju za kratku priču 2015. godine, a kratka priča joj je odabrana među najboljima povodom Mjeseca hrvatske knjige u izboru za književni natječaj KRONOmetaFORA 2019. godine. Kao dopisni član je pohađala radionicu kritičkog čitanja i kreativnog pisanja "Pisaće mašine" pod vodstvom Mime Juračak i Natalije Miletić. Dobitnica je posebnog priznanja 2019. godine žirija nagrade "Sedmica & Kritična masa" za 3. uvrštenje u uži izbor.

proza

Ivana Caktaš: Život u roku

Ivana Caktaš (1994., Split) diplomirala je hrvatski jezik i književnost 2018. godine s temom „Semantika čudovišnog tijela u spekulativnoj fikciji“. Tijekom studiranja je volontirala u Književnoj udruzi Ludens, gdje je sudjelovala u različitim jezikoslovnim i književnim događajima. Odradila je stručno osposobljavanje u osnovnoj školi i trenutno povremeno radi kao zamjena. U Splitu pohađa Školu za crtanje i slikanje pod vodstvom akademskih slikara Marina Baučića i Ivana Svaguše. U slobodno vrijeme piše, crta, slika i volontira.

poezija

Marija Skočibušić: Izbor iz poezije

Marija Skočibušić rođena je 2003. godine u Karlovcu gdje trenutno i pohađa gimnaziju. Sudjeluje na srednjoškolskim literarnim natječajima, a njezina poezija uvrštena je u zbornike Poezitiva i Rukopisi 42. Također je objavljena u časopisima Poezija i Libartes, na internetskom portalu Strane te blogu Pjesnikinja petkom. Sudjelovala je na književnoj tribini Učitavanje u Booksi, a svoju je poeziju čitala na osmom izdanju festivala Stih u regiji.

proza

Philippe Lançon: Zakrpan

Philippe Lançon (1963.) novinar je, pisac i književni kritičar. Piše za francuske novine Libération i satirički časopis Charlie Hebdo. Preživio je napad na redakciju časopisa te 2018. objavio knjigu Zakrpan za koju je dobio niz nagrada, među kojima se ističu Nagrada za najbolju knjigu časopisa Lire 2018., Nagrada Femina, Nagrada Roger-Caillois, posebno priznanje žirija Nagrade Renaudot. Knjiga je prevedena na brojne jezike te od čitatelja i kritike hvaljena kao univerzalno remek-djelo, knjiga koja se svojom humanošću opire svakom nasilju i barbarizmu.

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