Prosa

Slađana Bukovac: Den, der schreibt, gibt es nicht

Slađana Bukovac, 1971 in Glina geboren, absolvierte ein Studium der Kunstgeschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Zagreb. Sie wurde ins Deutsche und Ungarische übersetzt. Bisher veröffentlichte sie die Romane „Die Reisenden“, (2003; erhielt die Preise Slavić und Kiklop für Debuts; Deutsch 2006 beim Kitab-Verlag, Klagenfurt); „Rod avetnjaka“ („Rasse der Gespenster“, 2008; mit dem Fran Galović Preis ausgezeichnet); „Stajska bolest“ („Stallkrankheit“, 2016), der es auf die Shortlist der zwei wichtigsten kroatischen Literaturpreise für Romane schaffte: den T-portal Preis und den Fric Preis; sowie 2005 den Gedichtband „Nijedan pauk nije savršen“ („Keine Spinne ist vollkommen“).



 

Auszug aus dem unveröffentlichten Roman „Den, der schreibt, gibt es nicht“.

Aus dem Kroatischen von Klaus Detlef Olof.

 

Einmal hatte ich einen Hund, aber das war nur für wenige Stunden. Bei der Rückkehr von einer Spätschicht als Kellner hatte mein Vater einem Betrunkenen einen kleinen Boxerwelpen abgenommen, um mir eine Überraschung zu bereiten. Er roch nach Milch und atmete Gutmütigkeit; totale hilflose Gutmütigkeit, die tiefen Trost schenkt, wegen dem ich seit jeher ein starkes Bedürfnis nach Tieren hatte. Meine erschöpfte und damals ewig wütende Mutter trieb das zum Wahnsinn. Sie beging ein erzieherisches Unrecht, wie sie in jeder Erziehung und in jeder Kindheit viele passieren, nur dass sie selten so traumatisch und irreparabel sind, dass man sie jemals wieder vergessen noch verwinden kann. Auf mich wälzte sie die Verantwortung ab, in dem sie ultimativ verlangte, dass ich den Hund irgendwohin bringe. Er durfte nur die wenigen Stunden im Flur bleiben, die noch bis zum Morgen fehlten. Und das war alles. Der Welpe in dem engen Durchlass von der Eingangstür bis zum Wohnzimmer, auf einem länglichen Teppich, dem sogenannten „Läufer“. Der Morgen, der immer näher kommt. Das Tier, das mir auf eine Weise gehört, dass ich es so schnell wie möglich loswerden, den Fehler korrigieren muss, dass es mir zugeteilt wurde.

Wenn ich zu rekonstruieren versuche, wie alt ich damals war, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass ich damals zwischen elf und dreizehn gewesen sein muss. Genau genommen glaube ich nicht, dass ich dreizehn war, ich muss elf oder zwölf gewesen sein. Ich würde schrecklich gern das genaue Alter präzisieren, in dem ich mich befand, als mir jemandes Leben in die Hände vertraut wurde. Ich setzte mich auf mein Fahrrad mit dem Korb vorne, in dem der hellgelbe Welpe mit den weißen Tatzen und dem weißen Fleck auf der Stirn saß. Ich machte mich auf den Weg zu meiner Oma aufs Dorf. Das war die Strecke, auf der wir lebten, zwischen dem Dorf und der Miniaturstadt. Es gab keine dritte Örtlichkeit (...)

Es gab keine Zeit, um eine beste Lösung zu finden; alles schien eine Lösung zu sein, außer sich Mutters Ultimatum zu widersetzen. Ein Sich-Widersetzen war nicht möglich, nicht weil mir der Mut dazu fehlte, sondern weil ich mich meiner Empfindsamkeit schämte. Es war mir unangenehm wegen meiner Schwäche, es schien mir schändlich, ja, unnatürlich zu sein, zu einem Tier eine Beziehung zu haben, wie sie ausschließlich für Menschen reserviert ist. Das galt es um jeden Preis zu verbergen, den Hund diskret, unauffällig, zu beseitigen; sich nicht zu unterscheiden, nicht zu insistieren. Eine solche Art Mitgefühl, einem Tier gegenüber, einem inferioren, ungeschützten, wirkte wie eine spezifische Perversion. Ich war nicht bereit das auszusprechen, mich einzusetzen. Mutter war zu erschöpft, ihre Geduld war vollständig aufgebraucht. Es galt zu gehorchen, ihr zu Willen zu sein. Der Hund war mein Problem, meine Krankheit, meine unangepasste Zeit, mein schändliches Geheimnis. Die Empfindsamkeit gegenüber Tieren gehörte zu den Dingen, die schon in den ersten Klassen der Volksschule überwogen, es war das eines der Themen des Erwachsenwerdens. Einmal habe ich mich, noch in der Vorschule, mit meiner Mutter um eine Pflanze geschlagen, ich hatte meine Pflanze in eine Blechdose gesetzt, die sie in den Müll geworfen hatte. Sie schlug mich, dass ich aufhören solle zu brüllen, ich trommelte mit voller Kraft mit den Fäusten auf sie ein. Die Pflanze war legitim, ihretwegen war es erlaubt zu kämpfen. Hätte ein Tier eine solche Reaktion ausgelöst, wäre der totale Wahnsinn entstanden. Tiere waren etwas, mit denen man lernen musste umzugehen, sie hatten einem Zweck zu dienen. Pflanzen durften sowohl essbar als auch dekorativ sein. Kleine Mädchen konnten tief an ihre Pflanzen gebunden sein, sie begießen, Feldblumen auf der Wiese pflücken und sie zu ungeschickten Sträußen flechten. Hunde, Katzen, nutzlose Geschöpfe, denen man Futter besorgen musste, noch ein Esser mehr, ihre schrecklich durchdringenden Augen, das Fell, das an der gerade gekauften Couch gewetzt wurde, an der billigen, aber ordentlichen Einrichtung, dem ersten Versuch in der Stadt zu leben, alles das war genau genommen schrecklich. Meine Mutter versuchte alles sauber zu halten, sie hatte einen derartigen Sauberkeitsfimmel, dass alles andere untergeordnet war, nebensächlich. Ihr komplettes psychophysisches Gleichgewicht hing an dem dünnen Faden der Sauberkeit, das war alles, auf was sie zählen konnte, Teppiche, auf denen sie barfuß ging, das Aufsammeln verirrter Krümel oder kleiner Fäden. Ununterbrochen war sie dabei sich zu bücken, um etwas zu erkennen, etwas vom Boden zu entfernen, das nicht zur uneben gestampften Erde gehörte wie in dem Haus, in dem sie aufgewachsen war. Es gab ein Parkett, ein altes Buchenholz-Parkett, das in einem der beiden Zimmer glänzte, abhängig von dem Augenblick, in dem die Sonne auf ihrem Weg von Osten nach Westen momentan positioniert war.

Es galt das Tier zu entfernen. In erster Linie sich für Mutter zu entscheiden, die Menschen zu wählen. Wenn der Welpe anfing zu quiemen, hielt ich an, streichelte ihn, flüsterte, dass alles in Ordnung sein werde. Wir fahren zu einem Raum der Natur, der Weite. Irgendwo musste es einen Platz, eine Möglichkeit geben. Es gab Heuschober, breite Wiesen. Das Erbarmen des Himmels, unabsehbare Zufälligkeiten. Das Tierchen zitterte, obwohl es Mai oder Juni war. Damit hatte ich nicht gerechnet; ich hatte nichts mitgenommen, worin ich es hätte einwickeln können.

Heute glaube ich, dass sich mein Vater auch einen Hund gewünscht hätte und dass er ihn deshalb wie ein misslungenes Überraschungsgeschenk eingeschmuggelt hatte. Er hat diesen leisen, unerlaubten, leichtsinnigen Wunsch mir unterschieben, sich hinter meiner Freude verstecken wollen, er hatte sich nach der Immunität der Kindheit gesehnt. Ja, mein Vater hatte sich genauso geschämt, er hatte die Hand nach dem Welpen in dem unversorgten Wurf ausgestreckt, er hatte es nicht ausgehalten, er hatte es nicht ertragen können nur vorüberzugehen. Aber das war nicht etwas, was zu verteidigen er imstande gewesen wäre; ich nehme an, dass er sich der Geste und des Wunsches geschämt hat, er hat sich zurückgezogen, sowie er sich immer zurückgezogen hat, wenn sich vor ihm jemandes Ausschließlichkeit ausbreitete, ein besserer Zugang zur Realität, zum Praktischen, als der, den er selber besaß. Er schwieg, er verschwand. Das war das Übliche; er zog sich zurück, er verriet mich. Er hätte die Dinge in Bewegung setzen können, aber seine Kraft war ausgesprochen kurzzeitig. Nach dem Anfangsimpuls, dem Mitgefühl, das ihn überkommen war, musste jemand anders die pragmatische Seite übernehmen, die unangenehmen Dinge erledigen. Beiden gelang uns in dieser Frage die Höhepunkte der eigenen Angepasstheit zu demonstrieren.

Meiner erfolgte nicht lange nach der Episode mit dem Hund, als uns im Dorf eine Kuh krepierte. Ein junges, temperamentvolles Tier mit einem gebrochenen Horn, das es sich gebrochen hatte, als es hinterm Haus kopfüber einen Abhang hinuntergefallen war.

Der Veterinär war nicht rechtzeitig gekommen, als es zum ersten Mal kalbte, es assistierte ein älterer patriarchaler Nachbar, zusammen mit der Frucht riss er ihm die Eingeweide heraus. Dann levitierte sie, aufgehängt an Stricke, man wartete, dass die Eingeweide an ihren Platz zurückkehrten sollten, so als wäre die ganze Sache völlig mechanisch, als würde es reichen, den Inhalt in sein Gefäß zurückzutun. Sie krepierte, und eine allgemeine Trauer breitete sich aus, eine ökonomische Trauer, die sich in Kannen Milch umrechnen ließ, und ich, im Stall schluchzend, bis mein Gesicht ganz geschwollen war und mein Haar zerrupft wie in den uralten Klageliedern, ich war die Königin dieser erwünschten, gesellschaftlich verantwortungsvollen Trauer, die ausschließlich aus der Trauer hervorging, und aus dem Grauen, dass es möglich war, ein so liebliches Geschöpf mit braunem Fell, das an der Vorderseite der Schnauze unerwartet weiß wurde, ein Geschöpf mit komisch ungleichen Hörnern, dessen Kauen meiner Kleidung am Wäschestrick nur durch ein verrücktes Schütteln des Kopfes, eine Aufforderung zum Spiel, Ausgelassenheit, Abwerfen aufgezwungener Skrupel, so grauenvoll zu zerstückeln.

Dieselbe Angepasstheit zeigt mein Vater Jahre, Jahrzehnte später, in der Kriegszeit. In der Stellung, die ihm zugeteilt war, gelingt es ihm, ein Reh zahm zu machen. Es lebt in Symbiose mit verlassenen Hunden, die er aus Militärkonserven füttert. Gemeinsam kommen sie auf Zuruf zu ihm gelaufen; gemeinsam schlafen sie, die Wärme sparend. Er schafft dieses kleine Wunder, die Einheit des Unterschiedlichen. In einer Welt, die nach Pulver stinkt, und nach Tod.

Als er mit dem Boot über den breiten, gespenstisch faulen Fluss zu einem Urlaubswochenende übersetzt, kochen die anderen Soldaten ein Paprika-Gulasch. Es war ein Scherz, eine kleine Soldatengrobheit. Eine Art und Weise, die Zeit zu verkürzen, die steht, in ihre kalte, glatte Oberfläche Kerben einzuschneiden. Vater reagiert nicht; das ist ein freundschaftlicher, intimer Schabernack, echt wie ein Mit-der-Hand-auf-den-Rücken-Klopfen, eine Neckerei unter denen, die die Uniform, die Erfahrung, die Mannhaftigkeit und das Trauma teilen. Er ist nicht bloßgestellt, er kontrolliert sich, er obsiegt. Er kann sich in jemand anders verwandeln, in gleich wen, in den amorphen Körper eines dunklen Kollektivs, einen Körper geblendet von einer Unzahl miteinander verflochtener Körper, von vereinheitlichtem Pulsschlag, der den Sieg erwartet, Gerechtigkeit, den Tod.

Das Fahrrad, der Korb. Angst um das kleine entkräftete Tier, meine Füße, die die Pedale treten, die Hände am Lenker. Mutters Befehl, mein Wunsch, ein Leben zu retten, das sie nicht toleriert. Meine Eltern, einzeln so speziell, Gegenstand meiner bedingungslosen Liebe, völlig synchron in diesem Verbrechen, ich spüre sie immer noch im Rücken, als würde ich den elastischen Faden einer Spinnwebe hinter mir her ziehen, die sich so in die Länge streckt, dass sie zum Schluss reißt, sich leblos aufhängt am trostlosen Weiß der Decke.

 

vijesti

Raspisan je natječaj za zbornik ''Rukopisi 44''

Dom omladine Pančevo raspisuje 44. po redu konkurs za Zbornik poezije i kratke proze mladih sa prostora eks-Ju – „Rukopisi 44“. Pravo sudjelovanja imaju svi autori između 15 i 30 godina starosti koji pišu na ex-jugoslavenskim jezicima, kao i jezicima nacionalnih manjina u Republici Srbiji. Natječaj je otvoren do 21. veljače 2021. godine.

proza

Ivan Tomašić: Smrt kralja Sebastijana (ulomak iz romana)

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivan Tomašić (1991.) diplomirao je portugalski jezik i komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Stalni kritičar portala booksa.hr od 2015. Prikaze i recenzije objavljivao i na drugim hrvatskim i regionalnim portalima. Kao novinar surađuje na emisiji Prvog programa hrvatskog radija ''Kutija slova''. Uredio nekoliko romana.

proza

Petra Bolić: Hans.

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Petra Bolić (1992., Varaždinu) studirala je francuski jezik i književnost, kulturološku germanistiku i književno-interkulturalnu južnoslavistiku na Filozofskom fakultetu u Zagrebu i Karl-Franzens Universität u Grazu. Znanstveno polje interesa su joj njemačko-južnoslavenski kulturno-književni transferi i suvremena slovenska proza. U slobodno se vrijeme bavi književnim prevođenjem i književnom kritikom. Vlastitu je kratku prozu do današnjega dana skrivala u ladicama.

proza

Emma Mihalić: Nova žar-ptica

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Emma Mihalić (1999., Zagreb) studira pedagogiju na Filozofskom fakultetu. Piše prozu i poeziju, ali do sada ništa nije objavljivala. Bavi se i crtanjem. Jedna je od pobjednica na natječaju za kratku horor priču na engleskom jeziku Srednje škole Ivan Švear, i nekoliko se puta natjecala na LiDraNo-u, jednom završivši nominacijom za državnu razinu (s pjesmom ''Podstanar''). Planira se baviti pisanjem i ovo je njen prvi završeni prozni rad na hrvatskom jeziku. Inače piše i na engleskom jeziku.

proza

Ivana Pintarić: Propuštanje riječi

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivana Pintarić (1988., Zagreb) je edukacijski rehabilitator. Piše poeziju i kratke priče. Ulomkom iz romana ''Gorimo (ali ne boli više)'' ušla je u finale izbora za nagradu "Sedmica & Kritična masa" 2015. godine. Ulazi u širi izbor nagrade "Sedmica & Kritična masa" 2017. ulomkom iz romana "Ovo nije putopis o Americi". Bila je polaznica Booksine radionice pisanja kratke priče pod mentorstvom Zorana Ferića. Objavila je radove na portalima kultipraktik.org i booksa.hr. Objavila je priču u časopisu Fantom slobode. Članica je književne grupe ZLO koja okuplja mlade pisce različitih književnih afiniteta i usmjerenja, koji zajednički promiču ''mladu'' književnost, sudjeluju na književnim natječajima, festivalima te organiziraju književne susrete i čitanja.

proza

Josip Čekolj: Kokoši ne letiju visoko

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Josip Čekolj (1999., Zabok) student je treće godine kroatistike te etnologije i kulturne antropologije na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Dosad je svoje pjesme i kratke priče objavljivao u hrvatskim i regionalnim časopisima i zbornicima poput ''Rukopisa'', ''Alepha'', ''PoZiCe'', zbornika Gornjogradskog književnog festivala, Po(e)zitive i drugih te na portalima Kritična masa, Strane, Poeziju na štrikove, Čovjek-časopis i NEMA. Ovog ljeta izdaje dječju slikovnicu ''Srna i Mak u potrazi za uplašenim mjesecom'' u nakladi Mala zvona. S pjesničkim rukopisom ''Junaci i zmajevi su izumiruće vrste'' ušao je uži krug za nagradu ''Na vrh jezika'' 2019. godine.

proza

Ana Vučić: U Limbu

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ana Vučić (1992., Karlovac) još uvijek pokušava završiti Kroatistiku i Sociologiju na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Dosad su joj objavljene neke pjesme i jedan ulomak u studentskim časopisima i na Kritičnoj masi. Otkad je Jastrebarsko zamijenila Zagrebom piše tek neznatno više. U slobodno vrijeme čita, gleda sport i serije te mašta o obrani diplomskog rada u normalnim okolnostima. Vrhuncem svoje dosadašnje književne karijere smatra sudjelovanje na prvoj Kroeziji u kafiću Luxor.

proza

Ivan Katičić: Klošari

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivan Katičić (1990., Split) objavio je zbirku kratkih priča ''Pet metara bliže zvijezdama'' (Pučko otvoreno učilište Velika Gorica, 2016.). Živi i ne radi u Omišu.

proza

Deni Baleta: Make Empathy Great Again!; Pismo starijoj sebi

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Deni Baleta (1998., Split) studira hrvatski jezik i filozofiju u Splitu.

proza

Iva Hlavač: Nakaze

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Iva Hlavač (1986., Osijek) do sada je objavljivala kratke priče i pjesme u zbornicima. Objavila je dvije zbirke kratkih priča: ''I obični ljudi imaju snove'' (MH, Osijek, 2009.) i ''Svi smo dobro'' (Profil, Periskop, 2016.) za koju je dobila stimulacija Ministarstva kulture za najbolja ostvarenja na području književnog stvaralaštva u 2016. godini. Trenutno živi i radi u Valpovu.

proza

Gabrijel Delić: Orlovski

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Gabrijel Delić (1998., Zagreb) napisao je nekoliko članaka na temu automobilizma objavljenih na jednoj britanskoj web-stranici i poneku kratku priču od kojih je zadnja objavljena u regionalnom natječaju ''Biber'' za 2019. godinu.

proza

Antonija Jolić: Mažuran

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Antonija Jolić (1992., Split) odrasla je u malom mjestu Gradac pokraj Drniša, a trenutno živi u Šibeniku. Sa šesnaest godina izdala je zbirku pjesama „Oči boje lješnjaka“, dok je ljubav prema kratkoj priči razvila kasnije. Trenutačno studira na Pravnom fakultetu u Splitu i radi, a slobodno vrijeme provodi slikajući.

o nama

Nagrada Sedmica i Kritična masa 2019. za Miru Petrović

Pobjednica ovogodišnje nagrade "Sedmica i Kritična masa" za mlade prozne autore je Mira Petrović (1989.) iz Splita.
U užem izboru Nagrade za 2019. bili su: Leonarda Bosilj, Iva Hlavač, Toni Juričić, Maja Klarić, Dinko Kreho, Mira Petrović i Iva Sopka.
Ovo je bio četvrti natječaj koji raspisuje Kritična masa, a nagradu sponzorira cafe-bar Sedmica (Kačićeva 7, Zagreb).
U žiriju nagrade Sedmica i Kritična masa bili su - Viktorija Božina, Branko Maleš i Damir Karakaš.

o nama

Nagrada Sedmica & Kritična masa 2019 - uži izbor

Nakon što je žiri Nagrade Sedmica & Kritična masa za mlade prozne autore bodovao priče autora iz šireg izbora Nagrade, u uži izbor ušlo je sedam autora/ica.
Pogledajte tko su sedmoro odabranih.
Sponzor Nagrade je kulturno osviješteni cafe-bar "Sedmica" (Kačićeva 7, Zagreb).

proza

Mira Petrović: Bye bye baby bye; Zana

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - DOBITNICA NAGRADE 2019

Mira Petrović rođena je 1989. u Splitu. Predaje engleski jezik iako bi više uživala s talijanskim. Piše prozu, ponekad odluta u poeziju. Objavila priče i pjesme na raznim portalima i u časopisima. Bila je u užem izboru za nagradu Sedmice i Kritične mase 2017. Jedna od deset finalista međunarodnog natječaja Sea of words 2016. Dobitnica Vranca – 2015. i Ulaznice 2016.

proza

Dinko Kreho: Zoja

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Počinjemo s objavom radova koji su ušli u širi izbor... Dinko Kreho (Sarajevo, 1986.) diplomirao je književnost na Filozofskom fakultetu u Sarajevu. Bio je član uredništva dvotjednika za kulturu i društvena pitanja Zarez, te suradnik na projektu Alternativna književna tumačenja (AKT). Autor je knjiga poezije Ravno sa pokretne trake (2006.) i Zapažanja o anđelima (2009.), kao i koautor (s Darijem Bevandom) radiodramskoga krimi serijala Bezdrov (2013.). Književnu kritiku, esejistiku i poeziju u novije vrijeme objavljuje u tjedniku Novosti, na portalima Booksa i Proletter, te u književnom dvomjesečniku Polja. Živi u Zagrebu.

proza

Leonarda Bosilj: Ptice ne lete

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Leonarda Bosilj (2000., Varaždin) studira psihologiju na Filozofskom fakultetu Sveučilišta u Zagrebu. Tijekom srednje škole sudjelovala je na literarnim natječajima (LiDraNo, Gjalski za učenike srednjih škola), a ovo je prvi put da šalje svoj rad na neki javni natječaj.

proza

Toni Juričić: Con calma

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Toni Juričić (1990., Labin) diplomirao je komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Objavljivao je u književnim časopisima Fantom Slobode, UBIQ, Zarez i u zbirkama spekulativne fikcije Transreali, Sfumato i Futur Crni. Režirao je kratkometražne filmove (Momentum Mortem, Preludij Sumanutosti, Rosinette) i spotove za glazbene skupine NLV, Barbari, BluVinil, Nellcote i dr. Osnivač je i predsjednik udruge Notturno za produkciju i promicanje audio-vizualne djelatnosti. Pokretač je i producent projekata [noir.am sessions] i [noir.am storytellers] čiji je cilj promoviranje nezavisne glazbene i književne scene. Režirao je monodramu Sv. Absinthia. Dobitnik je nagrade "Slavko Kolar" Hrvatskog Sabora Kulture za prozno stvaralaštvo mladih autora. Trenutno je na doktorskom studiju u sklopu Sveučilišta u Durhamu.

proza

Iva Sopka: Moje pravo, nezaljubljeno lice

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Iva Sopka (1987., Vrbas) objavila je više kratkih priča od kojih su najznačajnije objavljene u izboru za književnu nagradu Večernjeg lista „Ranko Marinković“ 2011. godine, Zarezovog i Algoritmovog književnog natječaja Prozak 2015. godine, nagrade „Sedmica & Kritična Masa“ 2016. i 2017. godine, natječaja za kratku priču Gradske knjižnice Samobor 2016. godine te natječaja za kratku priču 2016. godine Broda knjižare – broda kulture. Osvojila je i drugo mjesto na KSET-ovom natječaju za kratku priču 2015. godine. Trenutno živi u Belišću i radi kao knjižničarka u osnovnoj školi.

proza

Maja Klarić: Japan: Put 88 hramova (ulomak)

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Maja Klarić (1985., Šibenik) diplomirala je engleski jezik i književnost i komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu, s diplomskim radom na temu „Suvremeni hrvatski putopis“, a radi kao književna prevoditeljica. Vodi Kulturnu udrugu Fotopoetika u sklopu koje organizira kulturne manifestacije. Objavila je poeziju i kraću prozu u raznim novinama i časopisima: Zarez, Quorum, Knjigomat, Poezija, Tema... Zastupljena je u antologijama Erato 2004. (Zagreb), Rukopisi 32 (Pančevo), Ja sam priča (Banja Luka), Sea of Words (Barcelona), Castello di Duino (Trst), Ulaznica (Zrenjanin). Nagrađena je na međunarodnom pjesničkom natječaju Castello di Duino (Trst, Italija, 2008.), međunarodnom natječaju za kratku priču Sea of Words (Barcelona, Španjolska, 2008.). Dobitnica je UNESCO/Aschberg stipendije za rezidencijalni boravak na otoku Itaparica, Brazil, 2012. te stipendije organizacije MOKS za rezidencijalni boravak u Estoniji (Mooste, Tartu). Objavila je tri zbirke putopisne poezije - Život u ruksaku (AGM, 2012.), Quinta Pitanga (V.B.Z., 2013.) i Nedovršeno stvaranje (vlastita naklada, 2015.) te prozno-poetski putopis Vrijeme badema o hodočašću Camino de Santiago, 880 km dugom putu koji je prehodala 2010. godine. Urednica je brojnih domaćih putopisnih izdanja kao što su knjige Davora Rostuhara, Tomislava Perka, Hrvoja Jurića i ostalih.

proza

Iva Hlavač: Humoreske o ženama koje se ne smiju

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Iva Hlavač (1986., Osijek) diplomirala je na pravnom fakultetu u Osijeku. Objavila je dvije zbirke kratkih priča; „I obični ljudi imaju snove“ (2009.) izašla je u sklopu natječaja Matice hrvatske Osijek za osvojeno prvo mjesto, a „Svi smo dobro“ u izdanju Profila (biblioteka Periskop) 2016. godine te je, između ostaloga, dobila stimulaciju Ministarstva kultur za najbolje ostvarenje na području književnog stvaralaštva u 2016. Živi u Valpovu.

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