Prosa

Zoran Lazić: Eines Tages nichts

Zoran Lazić, 1976 in Slavonski Brod geboren, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er schreibt Romane: „Jednog dana ništa“ („Eines Tages nichts“), „Ljeto u gradu“ („Sommer in der Stadt“), „Gori domovina“ („Die Heimat brennt“); Erzählungen und Kurzgeschichten: „Miss Krampus“, „Kalendar“ („Kalender“); Drehbücher für Spielfilme („Narodni heroj Ljiljan Vidić“) und TV Serien („Zakon!“, „Bitange i princeze“); und Theaterstücke: „Spektakluk“ („Spektakltum“). Er ist auch ein ehemaliger Film- und Musikkritiker und war Redakteur des generationsbestimmenden Magazins für Popkultur Nomad. Er lebt in Zagreb.



 

Auszüge aus dem Roman „Eines Tages nichts“.

Aus dem Kroatischen von Klaus Detlef Olof.

 

 

Mein Film ist kein Film einer Katastrophe, sondern ein Familiendrama, aber so beginnt er, mit einer Katastrophe. Er setzt sechs Monate vorher ein, in einem split screen: auf der linken Seite des Bildschirms sind wir, wir fahren in den Urlaub, auf der rechten Seite ist unsere verlassene Wohnung. Es ist Ende Juni. Noch während wir an der Mautstelle sind, wir sind noch nicht einmal richtig aus der Stadt heraus, beginnt ein dünner Strahl heißen Wassers in die Wanne zu laufen. Wir kommen zu Oma und Opa und liefern unsere Geschenke ab: für ihn einen Hut, für sie ein Keramikmesser. Während wir ihnen die Fotos unserer neuen Wohnung zeigen, die Küche, die Tapeten, die Betten, uns fehlt nur noch der Kronleuchter im Wohnzimmer, während wir uns selber loben, wie wir alles so schön eingerichtet haben, läuft das Wasser, beschlagen die Fensterscheiben. Ich bringe dir das Radfahren bei. Du fällst zusammen mit dem Fahrrad ins Gras, wir lachen, der Sommer hat erst angefangen, du wirst es lernen. In unserer Wohnung lösen sich die Tapeten ab, rinnt die Farbe von den Wänden, fallen Farbplacken von der Decke, aus dem Computer quillt der Rost, das Parkett wölbt sich. Mama und ich gehen einkaufen, Mama möchte einen Kronleuchter fürs Wohnzimmer, aber ich bin dagegen: wie sollen wir ihn ins Auto reinkriegen, er ist riesig, und im Übrigen kann das nicht bis zum Herbst warten, müssen wir das Geld jetzt dafür ausgeben? Mama sagt, dass sie so nicht weiterleben kann, wir streiten uns, wir reden den ganzen Tag nicht miteinander. Während wir uns streiten, kommt das Nass bis zum Kühlschrank und zum Strom, die Hauptsicherung springt heraus, das Parkett springt auf. Wir machen einen Besuch bei Mamas Freundin, sie ist schwanger, im Hof hat sie ein kleines aufblasbares Schwimmbecken, wir essen Kuchen, du badest im Becken, dir ist heiß, das Wasser ist zu warm. Das Wasser läuft, auf den Wänden bildet sich Schimmel, schwarzer und grüner, auf dem Badezimmerschrank keimen orangefarbene Pilze. Es ist heiß, wir schlafen nackt, das Fenster ist offen, eine Mücke ist im Zimmer, jedes Mal wenn ich einschlafe, sirrt sie mir ins Ohr und weckt mich. Ich mache Licht, ich suche sie, ich will sie erschlagen, sie hat uns völlig zerstochen. Die schwarzen Pilze haben die Schränke angefressen, die Fenster, die Stühle, die orangefarbenen wachsen noch schneller, jetzt sehen sie schon aus wie Waldpilze. Jeden Tag gegen Mittag gehe ich in den Park, es ist still, draußen ist es so heiß, dass ich bis zum Abend niemandem begegne. Ich sitze im tiefen Schatten auf einer Bank, ich lese ein Buch, ich schreibe. Die Feuerwehrleute schlagen ein Fenster ein, sie gehen durch die Küche, sie sehen nichts vor sich, durch den Dampf schlagen sie sich zum Badezimmer durch, drehen das Ventil ab, öffnen die Fenster, der Dampf quillt nach draußen. Wir haben weiterhin keine Ahnung, niemand ruft uns an, niemand verlangt nach uns. Die Polizei sagt, an dieser Adresse sei niemand gemeldet. Die Temperatur in der Wohnung sinkt, aber das Leben wuchert weiter. Mama und ich gehe jeden Abend aus, trinken Bier am Ufer des Flusses, reden über das Geld, das wir nicht haben und wie wir es kriegen. Eines Tages, als wir durch die Stadt laufen auf der Suche nach einem Eis, bekomme ich eine Nachricht von einem Freund: melde dich, es ist dringend. Wir lassen dich bei Oma und fahren los. Es ist was mit der Wohnung, sagen wir, wir müssen sie reparieren, und wenn wir sie repariert haben, kommen wir dich holen. Wir fahren die ganze Nacht, zu lange für alle Fragen, die wir haben und die, die wir noch nicht haben, die aber, das wissen wir, kommen werden. Um uns die Zeit zu verkürzen, trösten wir uns: was immer uns erwartet, es kann nicht so schlimm sein, wie wir es uns vorgestellt haben. Gegen Morgen sind wir in der Stadt und kommen an die Adresse, an der es uns nicht gibt. Vor dem Haus erwartet uns der Hauswart; in den sechs Monaten, die wir hier wohnen, sehen wir ihn zum ersten Mal. Als er begreift, dass wir noch nicht in der Wohnung waren, kann er seine Aufgeregtheit nicht verbergen: er wackelt mit dem Kopf und grinst, als würde er sagen: wenn ihr wüsstet, was ich weiß. Schon vom Korridor her nehme ich den Geruch wahr, einen Geruch, den ich bis ans Ende meines Lebens, jedes Mal wenn ich auch nur einen Hauch von Feuchtigkeit erschnüffle, mit Verwesung in Verbindung bringen werde. Wir öffnen die Tür, zwei Bilder verschmelzen zu einem, und jetzt endlich begreifen wir: wir sind tot, schon seit Tagen.

 

***

 

Wir dringen in die Wohnung ein wie Einbrecher, mit Maske und Handschuhen. Solange wir die Feuchtigkeit nicht herausbringen, solange der Raum nicht desinfiziert ist, dürfen wir nicht all zu viel Zeit drinnen verbringen. Die Sporen sind in der Luft, unsichtbar und klebrig, sie lieben feuchte und finstere Stellen. Wenn wir sie einatmen, werden die Pilze in unseren Lungen Wurzeln schlagen und uns umbringen. Deshalb müssen wir schnell sein und effektiv: wir stürzen hinein, tun was zu tun ist, flüchten hinaus. Aber nichts geht nach Plan. Jedes Mal, wenn wir auf einen mit Erinnerung verbundenen Gegenstand stoßen – Zug- und Schiffskarten, gestohlene Hotelhandtücher, deine ersten Spielsachen – halten wir inne. Das meiste davon sieht intakt aus, müssen wir das wirklich wegwerfen? Aber dann wieder, wie können wir sicher sein? Wir haben gesagt, wir werden tun, was wir können, aber mit dem Unsichtbaren kämpfen? Ich telefoniere mit Toxikologen, erkundige mich nach Möbeln, Kleidung, Büchern (wegwerfen; bei neunzig Grad waschen; in die Gefriertruhe, an die Sonne damit, aufblättern). Und dann denke ich an dich und frage mich: werde ich mich jedes Mal, wenn du hustest, fragen, haben wir wirklich alles getan, was wir konnten? Schließlich werfen wir alles auf den Müll, was dahin gehört und was nicht (oder doch?). Mit geschlossenen Augen füllen wir große schwarze Säcke, einen nach dem anderen. „Das sind nur Sachen“ wird unsere Mantra. Wir werden sie ersetzen, wir werden die gleichen kaufen, bessere, schönere, andere, neue. Jetzt endlich können wir das verwirklichen, wovon alle träumen: wieder von vorn anfangen und über Nacht zu Menschen werden, die sie immer sein wollten. Wir werden die Wohnung noch schöner machen, noch größer, wir werden uns einen Hund anschaffen, ich werde Anzüge tragen, ich werde Keyboard lernen, ich werde ein Papa sein, mit dem es immer etwas zu lachen gibt, du wirst sehen.

 

***

 

Wir mieten ein Wochenendhaus auf einem Berg unweit der Stadt. Die Lage sagt uns nicht zu, es ist weit von zu Hause, aber wir haben keine Wahl, niemand sonst möchte uns eine Wohnung für nur ein, zwei Monate vermieten. Hier oben gibt es keine Heizung, und wir können nicht längere Zeit bleiben, selbst wenn wir wollten, aber es ist gut, es ist schön, friedlich, still, grün, und die Aussicht ist gut, von der Terrasse sehen wir die ganze Stadt. Und du bist wieder bei uns, wieder sind wir alle versammelt. Ganze Tage sind wir draußen, wir frühstücken auf der Terrasse, machen im Wald Spaziergänge, lauschen den Vögeln, sammeln Pilze, schnitzen unsere Namen in die Baumrinde, ich erzähle dir Geschichten.

Siehst du dort das Hochhaus, das mittlere von den dreien? Ganz oben ist unsere Wohnung. Die anderen haben einen Balkon, Onkel und ich haben eine Terrasse. Die Terrasse ist der Beobachtungsplatz, von dem wir die ganze Stadt wie auf dem Handteller vor uns haben. Jedes Mal wenn wir zum Spielen nach draußen gehen, ermahnt uns Papa, nicht weit weg zu gehen und keine Dummheiten zu machen, weil er uns mit dem Fernglas verfolgt.

Eines Sonntags nach dem Mittagessen, während im Wohnzimmer im ersten Programm eine Serie läuft, hören wir im Rücken ein seltsames Geräusch, als würde jemand an der Wand kratzen. Wir drehen den Ton leiser, um besser horchen zu können, und dann begreifen wir: das Kratzen kommt aus der Wand. Wir sind vor Aufregung wie elektrisiert, wir rütteln Papa wach, der auf der Couch döst: Papa, wach auf, wir haben einen Geist! Papa sagt, wir sollen ihn in Frieden lassen, wir sollen aufhören, Blödsinn zu reden, aber wir lassen nicht locker, bevor er sein Ohr nicht an die Wand gelegt hat und es selbst hört. Etwas ist in den Schornstein gefallen, sagt er, ein Vogel oder eine Ratte. Oder eine Fledermaus, sagt der Onkel. Lasst es in Ruhe, sagt Papa, es findet früher oder später hinaus. Die Tage vergehen, aber der Geist ist noch immer da. Eigentlich denke nur ich, dass es ein Geist ist, Onkel ist überzeugt, dass es eine Fledermaus ist, also nennen wir sie Zada. Den Namen geben wir ihr nach dem Affenweibchen aus Kapitän auf Großer Fahrt, der Serie, die wir gerade sehen. In der Nacht, wenn alle schlafen, stehle ich mich hinaus und rede mit Zada. Ich flüstere, damit ich nicht zufällig Onkel wecke; ich wage nicht daran zu denken, wie er mich aufziehen würde, wenn er mich hörte. Zada erzählt mir Geschichten vom Kapitän, vom Schatz der Schlangeninsel, von Aligator-Robotern und von Zombies, die in den Wracks am Meeresgrund lauern. Manchmal wird sie beim Erzählen so aufgeregt, dass sie stark zu kratzen anfängt und ich es mit der Angst kriege, dass sie alle in der Wohnung aufweckt. In der Schule glauben sie mir nicht, dass ich einen Geist im Schornstein habe, aber wenn ich sie mit nach Hause bringe, damit sie Zada hören, können sie es plötzlich nicht glauben. Sie fragen mich, wieso ich keine Angst habe, mit einem Geist zusammen zu wohnen. Ich habe überhaupt keine Angst, sage ich, und ich lüge nicht, ich habe wirklich keine Angst – bis zu dem Tag als ich begreife, dass aus dem Schornstein nichts mehr zu hören ist

 

 

 

 

 

    

vijesti

Raspisan je natječaj za zbornik ''Rukopisi 44''

Dom omladine Pančevo raspisuje 44. po redu konkurs za Zbornik poezije i kratke proze mladih sa prostora eks-Ju – „Rukopisi 44“. Pravo sudjelovanja imaju svi autori između 15 i 30 godina starosti koji pišu na ex-jugoslavenskim jezicima, kao i jezicima nacionalnih manjina u Republici Srbiji. Natječaj je otvoren do 21. veljače 2021. godine.

proza

Ivan Tomašić: Smrt kralja Sebastijana (ulomak iz romana)

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivan Tomašić (1991.) diplomirao je portugalski jezik i komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Stalni kritičar portala booksa.hr od 2015. Prikaze i recenzije objavljivao i na drugim hrvatskim i regionalnim portalima. Kao novinar surađuje na emisiji Prvog programa hrvatskog radija ''Kutija slova''. Uredio nekoliko romana.

proza

Petra Bolić: Hans.

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Petra Bolić (1992., Varaždinu) studirala je francuski jezik i književnost, kulturološku germanistiku i književno-interkulturalnu južnoslavistiku na Filozofskom fakultetu u Zagrebu i Karl-Franzens Universität u Grazu. Znanstveno polje interesa su joj njemačko-južnoslavenski kulturno-književni transferi i suvremena slovenska proza. U slobodno se vrijeme bavi književnim prevođenjem i književnom kritikom. Vlastitu je kratku prozu do današnjega dana skrivala u ladicama.

proza

Emma Mihalić: Nova žar-ptica

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Emma Mihalić (1999., Zagreb) studira pedagogiju na Filozofskom fakultetu. Piše prozu i poeziju, ali do sada ništa nije objavljivala. Bavi se i crtanjem. Jedna je od pobjednica na natječaju za kratku horor priču na engleskom jeziku Srednje škole Ivan Švear, i nekoliko se puta natjecala na LiDraNo-u, jednom završivši nominacijom za državnu razinu (s pjesmom ''Podstanar''). Planira se baviti pisanjem i ovo je njen prvi završeni prozni rad na hrvatskom jeziku. Inače piše i na engleskom jeziku.

proza

Ivana Pintarić: Propuštanje riječi

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivana Pintarić (1988., Zagreb) je edukacijski rehabilitator. Piše poeziju i kratke priče. Ulomkom iz romana ''Gorimo (ali ne boli više)'' ušla je u finale izbora za nagradu "Sedmica & Kritična masa" 2015. godine. Ulazi u širi izbor nagrade "Sedmica & Kritična masa" 2017. ulomkom iz romana "Ovo nije putopis o Americi". Bila je polaznica Booksine radionice pisanja kratke priče pod mentorstvom Zorana Ferića. Objavila je radove na portalima kultipraktik.org i booksa.hr. Objavila je priču u časopisu Fantom slobode. Članica je književne grupe ZLO koja okuplja mlade pisce različitih književnih afiniteta i usmjerenja, koji zajednički promiču ''mladu'' književnost, sudjeluju na književnim natječajima, festivalima te organiziraju književne susrete i čitanja.

proza

Josip Čekolj: Kokoši ne letiju visoko

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Josip Čekolj (1999., Zabok) student je treće godine kroatistike te etnologije i kulturne antropologije na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Dosad je svoje pjesme i kratke priče objavljivao u hrvatskim i regionalnim časopisima i zbornicima poput ''Rukopisa'', ''Alepha'', ''PoZiCe'', zbornika Gornjogradskog književnog festivala, Po(e)zitive i drugih te na portalima Kritična masa, Strane, Poeziju na štrikove, Čovjek-časopis i NEMA. Ovog ljeta izdaje dječju slikovnicu ''Srna i Mak u potrazi za uplašenim mjesecom'' u nakladi Mala zvona. S pjesničkim rukopisom ''Junaci i zmajevi su izumiruće vrste'' ušao je uži krug za nagradu ''Na vrh jezika'' 2019. godine.

proza

Ana Vučić: U Limbu

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ana Vučić (1992., Karlovac) još uvijek pokušava završiti Kroatistiku i Sociologiju na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Dosad su joj objavljene neke pjesme i jedan ulomak u studentskim časopisima i na Kritičnoj masi. Otkad je Jastrebarsko zamijenila Zagrebom piše tek neznatno više. U slobodno vrijeme čita, gleda sport i serije te mašta o obrani diplomskog rada u normalnim okolnostima. Vrhuncem svoje dosadašnje književne karijere smatra sudjelovanje na prvoj Kroeziji u kafiću Luxor.

proza

Ivan Katičić: Klošari

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivan Katičić (1990., Split) objavio je zbirku kratkih priča ''Pet metara bliže zvijezdama'' (Pučko otvoreno učilište Velika Gorica, 2016.). Živi i ne radi u Omišu.

proza

Deni Baleta: Make Empathy Great Again!; Pismo starijoj sebi

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Deni Baleta (1998., Split) studira hrvatski jezik i filozofiju u Splitu.

proza

Iva Hlavač: Nakaze

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Iva Hlavač (1986., Osijek) do sada je objavljivala kratke priče i pjesme u zbornicima. Objavila je dvije zbirke kratkih priča: ''I obični ljudi imaju snove'' (MH, Osijek, 2009.) i ''Svi smo dobro'' (Profil, Periskop, 2016.) za koju je dobila stimulacija Ministarstva kulture za najbolja ostvarenja na području književnog stvaralaštva u 2016. godini. Trenutno živi i radi u Valpovu.

proza

Gabrijel Delić: Orlovski

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Gabrijel Delić (1998., Zagreb) napisao je nekoliko članaka na temu automobilizma objavljenih na jednoj britanskoj web-stranici i poneku kratku priču od kojih je zadnja objavljena u regionalnom natječaju ''Biber'' za 2019. godinu.

proza

Antonija Jolić: Mažuran

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Antonija Jolić (1992., Split) odrasla je u malom mjestu Gradac pokraj Drniša, a trenutno živi u Šibeniku. Sa šesnaest godina izdala je zbirku pjesama „Oči boje lješnjaka“, dok je ljubav prema kratkoj priči razvila kasnije. Trenutačno studira na Pravnom fakultetu u Splitu i radi, a slobodno vrijeme provodi slikajući.

o nama

Nagrada Sedmica i Kritična masa 2019. za Miru Petrović

Pobjednica ovogodišnje nagrade "Sedmica i Kritična masa" za mlade prozne autore je Mira Petrović (1989.) iz Splita.
U užem izboru Nagrade za 2019. bili su: Leonarda Bosilj, Iva Hlavač, Toni Juričić, Maja Klarić, Dinko Kreho, Mira Petrović i Iva Sopka.
Ovo je bio četvrti natječaj koji raspisuje Kritična masa, a nagradu sponzorira cafe-bar Sedmica (Kačićeva 7, Zagreb).
U žiriju nagrade Sedmica i Kritična masa bili su - Viktorija Božina, Branko Maleš i Damir Karakaš.

o nama

Nagrada Sedmica & Kritična masa 2019 - uži izbor

Nakon što je žiri Nagrade Sedmica & Kritična masa za mlade prozne autore bodovao priče autora iz šireg izbora Nagrade, u uži izbor ušlo je sedam autora/ica.
Pogledajte tko su sedmoro odabranih.
Sponzor Nagrade je kulturno osviješteni cafe-bar "Sedmica" (Kačićeva 7, Zagreb).

proza

Mira Petrović: Bye bye baby bye; Zana

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - DOBITNICA NAGRADE 2019

Mira Petrović rođena je 1989. u Splitu. Predaje engleski jezik iako bi više uživala s talijanskim. Piše prozu, ponekad odluta u poeziju. Objavila priče i pjesme na raznim portalima i u časopisima. Bila je u užem izboru za nagradu Sedmice i Kritične mase 2017. Jedna od deset finalista međunarodnog natječaja Sea of words 2016. Dobitnica Vranca – 2015. i Ulaznice 2016.

proza

Dinko Kreho: Zoja

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Počinjemo s objavom radova koji su ušli u širi izbor... Dinko Kreho (Sarajevo, 1986.) diplomirao je književnost na Filozofskom fakultetu u Sarajevu. Bio je član uredništva dvotjednika za kulturu i društvena pitanja Zarez, te suradnik na projektu Alternativna književna tumačenja (AKT). Autor je knjiga poezije Ravno sa pokretne trake (2006.) i Zapažanja o anđelima (2009.), kao i koautor (s Darijem Bevandom) radiodramskoga krimi serijala Bezdrov (2013.). Književnu kritiku, esejistiku i poeziju u novije vrijeme objavljuje u tjedniku Novosti, na portalima Booksa i Proletter, te u književnom dvomjesečniku Polja. Živi u Zagrebu.

proza

Leonarda Bosilj: Ptice ne lete

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Leonarda Bosilj (2000., Varaždin) studira psihologiju na Filozofskom fakultetu Sveučilišta u Zagrebu. Tijekom srednje škole sudjelovala je na literarnim natječajima (LiDraNo, Gjalski za učenike srednjih škola), a ovo je prvi put da šalje svoj rad na neki javni natječaj.

proza

Toni Juričić: Con calma

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Toni Juričić (1990., Labin) diplomirao je komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Objavljivao je u književnim časopisima Fantom Slobode, UBIQ, Zarez i u zbirkama spekulativne fikcije Transreali, Sfumato i Futur Crni. Režirao je kratkometražne filmove (Momentum Mortem, Preludij Sumanutosti, Rosinette) i spotove za glazbene skupine NLV, Barbari, BluVinil, Nellcote i dr. Osnivač je i predsjednik udruge Notturno za produkciju i promicanje audio-vizualne djelatnosti. Pokretač je i producent projekata [noir.am sessions] i [noir.am storytellers] čiji je cilj promoviranje nezavisne glazbene i književne scene. Režirao je monodramu Sv. Absinthia. Dobitnik je nagrade "Slavko Kolar" Hrvatskog Sabora Kulture za prozno stvaralaštvo mladih autora. Trenutno je na doktorskom studiju u sklopu Sveučilišta u Durhamu.

proza

Iva Sopka: Moje pravo, nezaljubljeno lice

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Iva Sopka (1987., Vrbas) objavila je više kratkih priča od kojih su najznačajnije objavljene u izboru za književnu nagradu Večernjeg lista „Ranko Marinković“ 2011. godine, Zarezovog i Algoritmovog književnog natječaja Prozak 2015. godine, nagrade „Sedmica & Kritična Masa“ 2016. i 2017. godine, natječaja za kratku priču Gradske knjižnice Samobor 2016. godine te natječaja za kratku priču 2016. godine Broda knjižare – broda kulture. Osvojila je i drugo mjesto na KSET-ovom natječaju za kratku priču 2015. godine. Trenutno živi u Belišću i radi kao knjižničarka u osnovnoj školi.

proza

Maja Klarić: Japan: Put 88 hramova (ulomak)

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Maja Klarić (1985., Šibenik) diplomirala je engleski jezik i književnost i komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu, s diplomskim radom na temu „Suvremeni hrvatski putopis“, a radi kao književna prevoditeljica. Vodi Kulturnu udrugu Fotopoetika u sklopu koje organizira kulturne manifestacije. Objavila je poeziju i kraću prozu u raznim novinama i časopisima: Zarez, Quorum, Knjigomat, Poezija, Tema... Zastupljena je u antologijama Erato 2004. (Zagreb), Rukopisi 32 (Pančevo), Ja sam priča (Banja Luka), Sea of Words (Barcelona), Castello di Duino (Trst), Ulaznica (Zrenjanin). Nagrađena je na međunarodnom pjesničkom natječaju Castello di Duino (Trst, Italija, 2008.), međunarodnom natječaju za kratku priču Sea of Words (Barcelona, Španjolska, 2008.). Dobitnica je UNESCO/Aschberg stipendije za rezidencijalni boravak na otoku Itaparica, Brazil, 2012. te stipendije organizacije MOKS za rezidencijalni boravak u Estoniji (Mooste, Tartu). Objavila je tri zbirke putopisne poezije - Život u ruksaku (AGM, 2012.), Quinta Pitanga (V.B.Z., 2013.) i Nedovršeno stvaranje (vlastita naklada, 2015.) te prozno-poetski putopis Vrijeme badema o hodočašću Camino de Santiago, 880 km dugom putu koji je prehodala 2010. godine. Urednica je brojnih domaćih putopisnih izdanja kao što su knjige Davora Rostuhara, Tomislava Perka, Hrvoja Jurića i ostalih.

proza

Iva Hlavač: Humoreske o ženama koje se ne smiju

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Iva Hlavač (1986., Osijek) diplomirala je na pravnom fakultetu u Osijeku. Objavila je dvije zbirke kratkih priča; „I obični ljudi imaju snove“ (2009.) izašla je u sklopu natječaja Matice hrvatske Osijek za osvojeno prvo mjesto, a „Svi smo dobro“ u izdanju Profila (biblioteka Periskop) 2016. godine te je, između ostaloga, dobila stimulaciju Ministarstva kultur za najbolje ostvarenje na području književnog stvaralaštva u 2016. Živi u Valpovu.

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