Prosa

Nada Topić: Kleine Sachen

Nada Topić wurde 1977 in Split geboren. Sie verӧffentlichte die Lyrikbӓnde „Svetac u trajektnoj luci“ („Ein Heiliger am Fӓhrendock“) (2005), „Meteorologija tijela“ („Meteorologie des Körpers“) (2015), „Bezbroj i druge jednine“ („Unzahl und andere Singulare“) (2017) und „Otac“ („Vater“) (2019); das Bilderbuch „Kako se rodila roda“ („Wie der Storch geboren wurde“) (2007); sowie den Kurzgeschichtenband „Male stvari“ („Kleine Sachen“) (2016). Sie ist außerdem die Autorin des Sachbuchs „Knjižara Morpurgo u Splitu (1860.-1947.) i razvoj kulture čitanja“ („Die Buchhandlung Morpurgo in Split 1860-1947: die Entwicklung einer Lesekultur“) (2017). Der Lyrikband „Meteorologija tijela“ kam 2015 auf die Shortlist der Literaturpreise Risto Ratković Preis und Tin Ujević Preis, die Kurzgeschichtensammlung Male stvari 2017 auf die Longlist des Kamov Preises der Kroatischen Schriftsteller Gesellschaft (HDP). Sie lebt und arbeitet in Solin.



 

Kurzgeschichten aus dem Kurzgeschichtenband „Kleine Sachen“

Aus dem Kroatischen von Klaus Detlef Olof.

 

 

Das Haus

Das Haus zittert.

Jedes Mal wenn ein Zug vorbeifährt. Ich höre das Klirren des Glases im Fenster im Nordzimmer. Das betrete ich nicht mehr, weil es kalt ist und dunkel. Das Nordzimmer war früher die Küche, aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern. In der Wand gibt es ein Loch vom Schornstein, in dem ich alte Rasierklingen und Zeitungsbilder verstaue. Dann flüchte ich und ziehe mir die Decke über Kopf und Schultern.

 

***

 

Das Haus hat vier Zimmer, und in jedem je eine Sache.

Einen Spiegel.

Ein Messer.

Einen Umhang.

Einen Schrank.

Im Spiegel lebt ein Hund mit gelben Augen und sieht mich von morgens bis zum Dunkelwerden an. Das ist kein richtiger Hund, er ist aus Plüsch, aber ich habe genauso viel Angst. Auch wenn es Tag ist.

Das Messer kann Fleisch durchbohren. Es kann dir rote Linien auf den Armen machen. Es kann dir die Finger abtrennen, wenn du etwas anfässt, was du nicht sollst.

Der Umhang ist durchsichtig. Und hängt an der Tür. Er sieht aus wie ein Schlangenhemd.

Im Schrank lebt Vladička. Den hat sich meine Schwester ausgedacht. Und jetzt ist er dort. Er rührt sich nicht vom Fleck. Ich frage mich, was er den ganzen Tag im Schrank macht. Ich mache ihn auch nicht auf.

 

***

 

Das Haus ist nicht sicher und schwankt, wenn ein Zug vorbeifährt.

Wenn ich Angst habe, setze ich mich in den Flur und singe. Ich mag nicht allein sein in den Zimmern. Ich halte die Augen offen um nicht einzuschlafen. Ich mache mich steif und verstelle mich.

So halten wir Wache.

Der Hund im Spiegel.

Das Messer.

Der Umhang.

Vladička.

Und ich.

 

Arschbacken

Oberhalb des Hauses sind Gleise.

So ist es, seit ich weiß.

Wenn ein Zug vorbeifährt, hört man weder den Fernseher noch unsere Stimmen, aber wir reden einfach weiter, weil das für uns normal ist. Andere, die nicht neben den Gleisen wohnen, können das nicht und hören auf zu sprechen, wenn ein Zug vorbeifährt. Manche ängstigen sich, weil das Haus dann zittert, und fragen: „Was ist das, um Gottes willen?“

Es gibt den Personenzug, den Güterzug und die Arschbacken.

Arschbacken sind auch ein Güterzug, nur sind die Waggons abgerundet und sehen aus wie Arschbacken. Wenn Arschbacken vorbeifahren, laufen wir hinters Haus und brüllen: „Arschbacken, Arschbacken, Arschbacken!“ so laut wir können, damit man uns hört.

Eigentlich hört uns nur meine Mutter, die uns dann wegjagt.

 

***

 

Unterhalb des Hauses sind auch Gleise.

Andere, die zur Fabrik führen und ans Meer. Sie sind dunkel, verschmiert und riechen nach Erdöl. Im Sommer gehen wir auf den heißen Gleisen barfuß mit Handtüchern über dem Kopf. Wenn wir nicht sicher sind, dass ein Zug kommt, legen wir ein Ohr auf die Gleise, und dann hören wir ihn. Das machen auch die Indianer in den Filmen. Wir leben in der Ind. Zone, so steht es auf den Metallschildern an der Straße. Meine Mutter sagt, dass das Industriezone heißt, das stimmt aber nicht, sondern Indianerzone. Sie denkt auch, dass das Wort Arschbacke unanständig ist. Ist es aber nicht. Ich zum Beispiel werde nie böse, wenn jemand zu mir sagt: „Schieß in den Arsch“

 

***

 

M. hat große Titten und Arschbacken.

Das sagen die Männer alle und lachen. Am Wasser ist sie die einzige von den Mädchen, die ein Oberteil vom Badeanzug hat und sich hinter einer Kiefer versteckt, wenn sie ihr T-Shirt überzieht. Wenn einer von den Männern sie an ihre Arschbacke greift, schreit sie: „Kleiner, du kriegst gleich eine geschmiert!“, tut das aber nie. Ich denke, dass sie deshalb niemand für voll nimmt.

Ich habe auch ein Oberteil, aber ich lege es noch nicht an.

Meine Mutter sagt, ich brauche das nicht.

 

***

 

Im Winter gehen meine Mutter und ich an den Gleisen entlang und sammeln Korn für Korn von dem Mais, der aus den Güterwagen rinnt. Den gibt sie später den Hühnern. Wir hören mit dem Sammeln auf, wenn wir mindestens einen halben Beutel voll haben oder wenn ich sage, dass ich schon müde bin.

Wenn ich sie frage: „Was wird in den Arschbacken transportiert?“ gibt sie mir nie eine Antwort. Weil sie mich nicht für voll nimmt. Oder weil sie keine Ahnung hat, genauso wie von der Ind. Zone, nur dass sie das nicht zugeben will.

Manchmal träume ich, dass der Mais aus den Arschbacken rinnt und meine Mutter und ich ihn mit vollen Händen greifen. Wenn ich aufwache, ist auf dem Boden nichts.

Und ich finde es schade.

 

***

 

Wenn ich erwachsen bin, kaufe ich meiner Mutter eine volle Arschbacke Mais, oder noch besser einen ganzen Zug.

Und lasse ihn ausrinnen.

 

***

 

Das Oberteil mit den roten Bändern und den Perlen ziehe ich an, sobald ich ans Meer komme.

Hinter einer Kiefer.

Wie M.

Wenn mir niemand zusieht.

 

Das Meer

Das Meer ist nahe.

Man braucht nur über die Straße und die Gleise. Dann noch auf einem kleinen Pfad durch das Gras, das einem die Beine zerkratzt. Meine Beine sind voll roter Striche.

Und brennen, wenn ich hineingehe.

Ans Meer nehme ich ein Handtuch mit und trage die rosa Gummisandalen in den Händen. Die Sandalen sind fürs Meer, damit ich mich nicht steche. Im Sommer gehen wir alle barfuß.

Oder in flip-flops.

Bevor wir hineingehen, schmieren wir uns die Arme und Beine mit weißem Schlamm ein. Der weiße Schlamm kommt von dem Schlamm aus Jadrankamen. Dann nehmen wir Anlauf und springen rein, und das Meer um uns herum wird weiß.

Manchmal ist das Meer rot.

Das ist, wenn sie aus Mesopromet Blut ablassen. Einer von den Größeren sagt, dass dann im Meer Kalbsköpfe schwimmen, aber ich habe keine gesehen. Trotzdem bade ich an dem Tag nicht.

 

***

 

An beiden Seiten des Meeres sind Fabriken, und dazwischen ist Barbarinac.

Bis Barbarinac kann man schwimmen, aber das ist sehr schwer, denn es ist weit. Wenn wir herauskommen, gehen wir zuerst an die Südseite, um uns die Kräne und Schiffe anzusehen, die auf der Werft in den Himmel wachsen. Dann machen wir eine ganze Runde um die Insel. Barbarinac ist voller Kaktusse, und man kriegt die Arme und Beine voll mit Stacheln. Aber das stört keinen.

Noch schwerer ist es zurückzuschwimmen.

 

***

 

Wenn meine Mutter ans Meer geht, legt sie ihre Sachen auf die Wiese, denn die ist weich und eben. Und badet im Seichten. Sie kann schwimmen, hat aber Angst. Und guckt dauern, wo wir sind.

Wir legen die Handtücher auf die Steinplatten neben den Schiffen.

Und machen Kopfsprünge.

Oder mit den Füßen zuerst.

Wir kommen erst aus dem Wasser, wenn die Finger schrumpelig sind und die Lippen blau werden. Oder uns die Mutter ruft. Dann trocknen wir uns ab, und dann wieder hinein.

 

***

 

Das Meer glitzert, wenn wir nach Hause gehen.

Und ich drehe mich ständig um und gucke.

Ich gucke zum Meer und zu Barbarinac.

Ich gucke gut.

Wie eine Mutter.

Ich passe auf, dass es nicht untergeht.

 

Staub

Meine Mutter arbeitet in der Zementfabrik.

Sie wischt den Staub von den Arbeitstischen, den Regalen und vom Boden. Sie ist Reinmachefrau. Davor war sie Hausfrau. Sie hat dasselbe getan, aber nicht in der Fabrik, sondern in unserem Haus, im Flur, in der Küche und in den Zimmern. Das Haus war damals richtig ordentlich, und nicht wie jetzt.

Wenn sie kommt, leert sie als erstes die Körbe und fegt die Böden mit dem Besen. Dann nimmt sie ein Tuch und wischt. Und so morgens von vier bis acht. Um acht kommen die Arbeiter, dann muss sie fertig sein. Meiner Mutter sagt das zu, denn dann kann sie weggehen, obwohl die Arbeitszeit noch nicht vorbei ist.

So hat sie es abgemacht.

Manchmal sehe ich meine Mutter den ganzen Tag nicht, weil sie noch an anderen Stellen arbeitet. Wenn ich aufwache, sehe ich von zu Hause, wie aus dem Fabrikschornstein der Staub kommt, und das bedeutet, dass Mutter noch dort ist und fegt.

(Vielleicht auch nicht, aber ich stelle es mir so vor.)

 

***

 

Der Fabrikstaub ist grau und klebt sich an die Dächer. Es ist kein gewöhnlicher Staub, sondern Zementstaub. Den kann niemand abwischen, denn er hat sich verhärtet. Ich hätte gern, dass unser Dach von roter Farbe ist wie auf einigen anderen Häusern, ist es aber nicht. Unser Haus steht nahe der Fabrik und ist fertig. Das heißt, es hat eine Fassade und ein Dach. Die Fassade ist gelb mit Einsprengseln, das Dach ist grau. Mutter sagt, dass es vorher rot war und dass der Staub es zerfressen hat. Der Staub hat auch ihre Hände zerfressen, und deshalb sind sie nicht mehr so weich wie früher.

Mutter wischt jeden Tag Staub in den Fabrikbüros, ich nur samstags in unserem Zimmer. Sie sagt, dass das ein großer Unterschied ist. Wenn ich mich auf den Boden lege, sehe ich den Staub unter dem Sessel und der Couch, obwohl ich dort schon gewischt habe.

Der Staube fällt immer. Er fällt auch nachts, wenn niemand zusieht.

Aufs Dach.

Auf die Fensterläden.

Auf die Tische.

Auf den Boden.

Er fällt deshalb, damit Mutter morgens in die Fabrik staubwischen gehen kann. Nur deshalb.

Und damit sie ein Gehalt bekommt in einem Umschlag, auf dem Prvoborac steht. So heißt die Fabrik. Mama gibt mir aus dem Umschlag immer alle Münzen. Für Kaugummi.

Mich stört der Staub wirklich nicht. Und ich mag es, wenn er aus dem Schornstein kommt.

Ich stelle mir vor, dass auch meine Mutter einmal im blauen Kittel aus dem Schornstein kommt, mir mit dem Tuch zuwinkt und ruft: „Ich bin fertig!“

Nur deshalb stehe ich vor dem Haus und gucke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vijesti

Raspisan je natječaj za zbornik ''Rukopisi 44''

Dom omladine Pančevo raspisuje 44. po redu konkurs za Zbornik poezije i kratke proze mladih sa prostora eks-Ju – „Rukopisi 44“. Pravo sudjelovanja imaju svi autori između 15 i 30 godina starosti koji pišu na ex-jugoslavenskim jezicima, kao i jezicima nacionalnih manjina u Republici Srbiji. Natječaj je otvoren do 21. veljače 2021. godine.

proza

Ivan Tomašić: Smrt kralja Sebastijana (ulomak iz romana)

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivan Tomašić (1991.) diplomirao je portugalski jezik i komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Stalni kritičar portala booksa.hr od 2015. Prikaze i recenzije objavljivao i na drugim hrvatskim i regionalnim portalima. Kao novinar surađuje na emisiji Prvog programa hrvatskog radija ''Kutija slova''. Uredio nekoliko romana.

proza

Petra Bolić: Hans.

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Petra Bolić (1992., Varaždinu) studirala je francuski jezik i književnost, kulturološku germanistiku i književno-interkulturalnu južnoslavistiku na Filozofskom fakultetu u Zagrebu i Karl-Franzens Universität u Grazu. Znanstveno polje interesa su joj njemačko-južnoslavenski kulturno-književni transferi i suvremena slovenska proza. U slobodno se vrijeme bavi književnim prevođenjem i književnom kritikom. Vlastitu je kratku prozu do današnjega dana skrivala u ladicama.

proza

Emma Mihalić: Nova žar-ptica

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Emma Mihalić (1999., Zagreb) studira pedagogiju na Filozofskom fakultetu. Piše prozu i poeziju, ali do sada ništa nije objavljivala. Bavi se i crtanjem. Jedna je od pobjednica na natječaju za kratku horor priču na engleskom jeziku Srednje škole Ivan Švear, i nekoliko se puta natjecala na LiDraNo-u, jednom završivši nominacijom za državnu razinu (s pjesmom ''Podstanar''). Planira se baviti pisanjem i ovo je njen prvi završeni prozni rad na hrvatskom jeziku. Inače piše i na engleskom jeziku.

proza

Ivana Pintarić: Propuštanje riječi

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivana Pintarić (1988., Zagreb) je edukacijski rehabilitator. Piše poeziju i kratke priče. Ulomkom iz romana ''Gorimo (ali ne boli više)'' ušla je u finale izbora za nagradu "Sedmica & Kritična masa" 2015. godine. Ulazi u širi izbor nagrade "Sedmica & Kritična masa" 2017. ulomkom iz romana "Ovo nije putopis o Americi". Bila je polaznica Booksine radionice pisanja kratke priče pod mentorstvom Zorana Ferića. Objavila je radove na portalima kultipraktik.org i booksa.hr. Objavila je priču u časopisu Fantom slobode. Članica je književne grupe ZLO koja okuplja mlade pisce različitih književnih afiniteta i usmjerenja, koji zajednički promiču ''mladu'' književnost, sudjeluju na književnim natječajima, festivalima te organiziraju književne susrete i čitanja.

proza

Josip Čekolj: Kokoši ne letiju visoko

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Josip Čekolj (1999., Zabok) student je treće godine kroatistike te etnologije i kulturne antropologije na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Dosad je svoje pjesme i kratke priče objavljivao u hrvatskim i regionalnim časopisima i zbornicima poput ''Rukopisa'', ''Alepha'', ''PoZiCe'', zbornika Gornjogradskog književnog festivala, Po(e)zitive i drugih te na portalima Kritična masa, Strane, Poeziju na štrikove, Čovjek-časopis i NEMA. Ovog ljeta izdaje dječju slikovnicu ''Srna i Mak u potrazi za uplašenim mjesecom'' u nakladi Mala zvona. S pjesničkim rukopisom ''Junaci i zmajevi su izumiruće vrste'' ušao je uži krug za nagradu ''Na vrh jezika'' 2019. godine.

proza

Ana Vučić: U Limbu

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ana Vučić (1992., Karlovac) još uvijek pokušava završiti Kroatistiku i Sociologiju na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Dosad su joj objavljene neke pjesme i jedan ulomak u studentskim časopisima i na Kritičnoj masi. Otkad je Jastrebarsko zamijenila Zagrebom piše tek neznatno više. U slobodno vrijeme čita, gleda sport i serije te mašta o obrani diplomskog rada u normalnim okolnostima. Vrhuncem svoje dosadašnje književne karijere smatra sudjelovanje na prvoj Kroeziji u kafiću Luxor.

proza

Ivan Katičić: Klošari

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Ivan Katičić (1990., Split) objavio je zbirku kratkih priča ''Pet metara bliže zvijezdama'' (Pučko otvoreno učilište Velika Gorica, 2016.). Živi i ne radi u Omišu.

proza

Deni Baleta: Make Empathy Great Again!; Pismo starijoj sebi

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Deni Baleta (1998., Split) studira hrvatski jezik i filozofiju u Splitu.

proza

Iva Hlavač: Nakaze

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Iva Hlavač (1986., Osijek) do sada je objavljivala kratke priče i pjesme u zbornicima. Objavila je dvije zbirke kratkih priča: ''I obični ljudi imaju snove'' (MH, Osijek, 2009.) i ''Svi smo dobro'' (Profil, Periskop, 2016.) za koju je dobila stimulacija Ministarstva kulture za najbolja ostvarenja na području književnog stvaralaštva u 2016. godini. Trenutno živi i radi u Valpovu.

proza

Gabrijel Delić: Orlovski

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Gabrijel Delić (1998., Zagreb) napisao je nekoliko članaka na temu automobilizma objavljenih na jednoj britanskoj web-stranici i poneku kratku priču od kojih je zadnja objavljena u regionalnom natječaju ''Biber'' za 2019. godinu.

proza

Antonija Jolić: Mažuran

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - ŠIRI IZBOR 2020.

Antonija Jolić (1992., Split) odrasla je u malom mjestu Gradac pokraj Drniša, a trenutno živi u Šibeniku. Sa šesnaest godina izdala je zbirku pjesama „Oči boje lješnjaka“, dok je ljubav prema kratkoj priči razvila kasnije. Trenutačno studira na Pravnom fakultetu u Splitu i radi, a slobodno vrijeme provodi slikajući.

o nama

Nagrada Sedmica i Kritična masa 2019. za Miru Petrović

Pobjednica ovogodišnje nagrade "Sedmica i Kritična masa" za mlade prozne autore je Mira Petrović (1989.) iz Splita.
U užem izboru Nagrade za 2019. bili su: Leonarda Bosilj, Iva Hlavač, Toni Juričić, Maja Klarić, Dinko Kreho, Mira Petrović i Iva Sopka.
Ovo je bio četvrti natječaj koji raspisuje Kritična masa, a nagradu sponzorira cafe-bar Sedmica (Kačićeva 7, Zagreb).
U žiriju nagrade Sedmica i Kritična masa bili su - Viktorija Božina, Branko Maleš i Damir Karakaš.

o nama

Nagrada Sedmica & Kritična masa 2019 - uži izbor

Nakon što je žiri Nagrade Sedmica & Kritična masa za mlade prozne autore bodovao priče autora iz šireg izbora Nagrade, u uži izbor ušlo je sedam autora/ica.
Pogledajte tko su sedmoro odabranih.
Sponzor Nagrade je kulturno osviješteni cafe-bar "Sedmica" (Kačićeva 7, Zagreb).

proza

Mira Petrović: Bye bye baby bye; Zana

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - DOBITNICA NAGRADE 2019

Mira Petrović rođena je 1989. u Splitu. Predaje engleski jezik iako bi više uživala s talijanskim. Piše prozu, ponekad odluta u poeziju. Objavila priče i pjesme na raznim portalima i u časopisima. Bila je u užem izboru za nagradu Sedmice i Kritične mase 2017. Jedna od deset finalista međunarodnog natječaja Sea of words 2016. Dobitnica Vranca – 2015. i Ulaznice 2016.

proza

Dinko Kreho: Zoja

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Počinjemo s objavom radova koji su ušli u širi izbor... Dinko Kreho (Sarajevo, 1986.) diplomirao je književnost na Filozofskom fakultetu u Sarajevu. Bio je član uredništva dvotjednika za kulturu i društvena pitanja Zarez, te suradnik na projektu Alternativna književna tumačenja (AKT). Autor je knjiga poezije Ravno sa pokretne trake (2006.) i Zapažanja o anđelima (2009.), kao i koautor (s Darijem Bevandom) radiodramskoga krimi serijala Bezdrov (2013.). Književnu kritiku, esejistiku i poeziju u novije vrijeme objavljuje u tjedniku Novosti, na portalima Booksa i Proletter, te u književnom dvomjesečniku Polja. Živi u Zagrebu.

proza

Leonarda Bosilj: Ptice ne lete

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Leonarda Bosilj (2000., Varaždin) studira psihologiju na Filozofskom fakultetu Sveučilišta u Zagrebu. Tijekom srednje škole sudjelovala je na literarnim natječajima (LiDraNo, Gjalski za učenike srednjih škola), a ovo je prvi put da šalje svoj rad na neki javni natječaj.

proza

Toni Juričić: Con calma

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Toni Juričić (1990., Labin) diplomirao je komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu. Objavljivao je u književnim časopisima Fantom Slobode, UBIQ, Zarez i u zbirkama spekulativne fikcije Transreali, Sfumato i Futur Crni. Režirao je kratkometražne filmove (Momentum Mortem, Preludij Sumanutosti, Rosinette) i spotove za glazbene skupine NLV, Barbari, BluVinil, Nellcote i dr. Osnivač je i predsjednik udruge Notturno za produkciju i promicanje audio-vizualne djelatnosti. Pokretač je i producent projekata [noir.am sessions] i [noir.am storytellers] čiji je cilj promoviranje nezavisne glazbene i književne scene. Režirao je monodramu Sv. Absinthia. Dobitnik je nagrade "Slavko Kolar" Hrvatskog Sabora Kulture za prozno stvaralaštvo mladih autora. Trenutno je na doktorskom studiju u sklopu Sveučilišta u Durhamu.

proza

Iva Sopka: Moje pravo, nezaljubljeno lice

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Iva Sopka (1987., Vrbas) objavila je više kratkih priča od kojih su najznačajnije objavljene u izboru za književnu nagradu Večernjeg lista „Ranko Marinković“ 2011. godine, Zarezovog i Algoritmovog književnog natječaja Prozak 2015. godine, nagrade „Sedmica & Kritična Masa“ 2016. i 2017. godine, natječaja za kratku priču Gradske knjižnice Samobor 2016. godine te natječaja za kratku priču 2016. godine Broda knjižare – broda kulture. Osvojila je i drugo mjesto na KSET-ovom natječaju za kratku priču 2015. godine. Trenutno živi u Belišću i radi kao knjižničarka u osnovnoj školi.

proza

Maja Klarić: Japan: Put 88 hramova (ulomak)

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Maja Klarić (1985., Šibenik) diplomirala je engleski jezik i književnost i komparativnu književnost na Filozofskom fakultetu u Zagrebu, s diplomskim radom na temu „Suvremeni hrvatski putopis“, a radi kao književna prevoditeljica. Vodi Kulturnu udrugu Fotopoetika u sklopu koje organizira kulturne manifestacije. Objavila je poeziju i kraću prozu u raznim novinama i časopisima: Zarez, Quorum, Knjigomat, Poezija, Tema... Zastupljena je u antologijama Erato 2004. (Zagreb), Rukopisi 32 (Pančevo), Ja sam priča (Banja Luka), Sea of Words (Barcelona), Castello di Duino (Trst), Ulaznica (Zrenjanin). Nagrađena je na međunarodnom pjesničkom natječaju Castello di Duino (Trst, Italija, 2008.), međunarodnom natječaju za kratku priču Sea of Words (Barcelona, Španjolska, 2008.). Dobitnica je UNESCO/Aschberg stipendije za rezidencijalni boravak na otoku Itaparica, Brazil, 2012. te stipendije organizacije MOKS za rezidencijalni boravak u Estoniji (Mooste, Tartu). Objavila je tri zbirke putopisne poezije - Život u ruksaku (AGM, 2012.), Quinta Pitanga (V.B.Z., 2013.) i Nedovršeno stvaranje (vlastita naklada, 2015.) te prozno-poetski putopis Vrijeme badema o hodočašću Camino de Santiago, 880 km dugom putu koji je prehodala 2010. godine. Urednica je brojnih domaćih putopisnih izdanja kao što su knjige Davora Rostuhara, Tomislava Perka, Hrvoja Jurića i ostalih.

proza

Iva Hlavač: Humoreske o ženama koje se ne smiju

NAGRADA "SEDMICA & KRITIČNA MASA" - UŽI IZBOR 2019

Iva Hlavač (1986., Osijek) diplomirala je na pravnom fakultetu u Osijeku. Objavila je dvije zbirke kratkih priča; „I obični ljudi imaju snove“ (2009.) izašla je u sklopu natječaja Matice hrvatske Osijek za osvojeno prvo mjesto, a „Svi smo dobro“ u izdanju Profila (biblioteka Periskop) 2016. godine te je, između ostaloga, dobila stimulaciju Ministarstva kultur za najbolje ostvarenje na području književnog stvaralaštva u 2016. Živi u Valpovu.

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